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Referate
Auf dieser Seite finden Sie Fachreferate, welche von Mitgliedern der Velokonferenz gehalten wurden, oder von Anlässen, welche die Velokonferenz (mit)organisiert hat.
1. „Fachexkursion Tram&Velo“
2. „Intermodale Schnittstellen im Radverkehr, Beispiele aus der Schweiz“
3. „Mit Zug zum Velo, rollende Fachtagung zur Intermodalität“
4. „Nordtangente Basel - verkehrliche und städtebauliche Chance“
5. Bedeutung von Veloverleihsystemen aus verkehrlicher Sicht
6. "Place au vélo! - Du projet à la pratique / Veloverkehrsplanung - Forschung, Normung, Realisierung"
7. Attraktiver Veloverkehr - Verhindern von baulichen und betrieblichen Hindernissen
8. Mobilitätskultur in Zürich
9. Langsamverkehr in Delémont und Velorouten im Kanton Jura
10. Veloparkierung
11. Velo-Fussgänger-Markierungen
12. Fuss- und Veloverkehr in den Agglomerationen
13. Voraussetzung für gute Veloabstellplätze
14. Bicycle Policy Audit (BYPAD) in Basel
15. Erfahrungen mit Radstreifen und Schmalfahrbahnen in der Stadt Luzern
1.
Tram&Velo
RDokumentation der Fachexkursion vom 8.9.2011 in Bern.
2.
Intermodale Schnittstellen im Radverkehr, Beispiele aus der Schweiz
Referat von Julian Baker, Fachstelle Fuss- und Veloverkehr Stadt Bern, gehalten in Wien im April 2010
3.
"Mit Zug zum Velo, rollende Fachtagung zur Intermodalität"
Die Referate und Dokumentationen zur Fachtagung 2010 können nebenstehend heruntergeladen werden. Ein Bericht findet sich im Bulletin 2/10.
4.
„Nordtangente Basel - verkehrliche und städtebauliche Chance“
Die Dokumentation zu den Referaten der Exkursion ist hier erhältlich.
5.
Bedeutung von Veloverleihsystemen aus verkehrlicher Sicht
Daniel Sigrist, Planum Biel / Geschäftsstelle; Berlin 2009
Referat nur auf Deutsch.
6.
Fachtagung 2008 "Place au vélo! - Du projet à la pratique / Veloverkehrsplanung - Forschung, Normung, Realisierung"
Kurzfassung der Referate:
- Niklaus Schranz, ASTRA, Bereich Langsamverkehr, Sparte Velo:
Aktuelles zum Langsamverkehr auf Bundesebene
- Christian Camandona, Transitec Ingénieurs-Conseils SA, Vorstandsmitglied SVI:
Forschung im Bereich Langsamverkehr des SVI
- Rolf Steiner, Jean-Louis Frossard:
Velomassnahmen mit ungenügender rechtlicher Abstützung
- Karen Schmid, ertec sa, Mitglied der VSS Kommission EK 2.08:
Neue VSS-Normen zum Veloverkehr
- Samuel Fréchet, Transitec Ingénieurs-Conseils SA, Lausanne:
Veloverleihsysteme: Vereinheitlichung der Zutrittsysteme in der Schweiz?
- Emmanuel Fankhauser, Verkehrsingenieur ETHZ/SVI, Citec:
Das Velo an der Euro 08 in Genf
- Daniel Sigrist, Planum Biel AG:
Handbuch “Veloparkierung” - Empfehlungen zu Planung, Realisierung und Betrieb
- Christof Bähler, Velokonferenz Schweiz:
Handbuch "Infrastruktur Veloverkehr" - Werkstattbericht
- Daniel Leupi, Projektleitung SchweizMobil:
Handbuch "Planung von Velorouten"
- Jean-Christophe Boillat, Velobeauftragter, Stadt Lausanne:
Kombination Velo Metro m2 in Lausanne
7.
Referate der Fachtagung 2006 "Attraktiver Veloverkehr - Verhindern von baulichen und betrieblichen Hindernissen"
Referate von:
- Erwin Wieland, vice-directeur OFROU, Chef de la division Réseaux routiers
- William Dayer, lic. en géographie
- Christof Bähler (VkS), Fachstelle Fuss- und Veloverkehr, Kanton Bern
- Luzia Meister, IG Velo Schweiz
- Claude Morel (VkS), Service de la mobilité, Ville de Genève
- Oskar Balsiger (VkS) Raumplaner, Fachstelle Verkehrsplanung, Tiefbauamt Kanton Bern
- Christian Pestalozzi, VSS-Kommission Fuss- und Veloverkehr
- Niklaus Schranz, ASTRA, Bereich Langsamverkehr, Sparte Velo
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8.
Fachexkursion Velo-Mobilitätskultur in Zürich
Die Fachexkursion zeigte einen Überblick über die Mobilitätsstrategie der Stadt Zürich und aktuelle Herausforderungen und Lösungen für den Veloverkehr im städtischen Umfeld.
Nebenstehend finden Sie die Referate sowie die Routen der Besichtungsrundfahrten.
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9.
Langsamverkehr in Delémont und Velorouten im Kanton Jura
Referate (f) von Hubert Jaquier und Denis Barthoulot an der GV der Velokonferenz vom 29.09.2006
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10.
Veloparkierung
Der Veranstalter der Nationalen Fachtagung zur Veloparkierung vom Oktober 2005 war die IG Velo Schweiz zusammen mit der Velokonferenz Schweiz und mit Unterstützung des Bundesamtes für Strassen ASTRA.
Das Themenspektrum reichte von den Bedürfnissen der betroffenen Kreise über die Qualität von Anlagen bis hin zu Fragen der Normierung und Gesetzgebung.
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11.
"Velo-Fussgänger-Markierungen"
Am 22. April 2004 fand die technische Tagung der SVK in Fribourg statt.
Folgende Themen wurden behandelt:
> Velos auf Trottois - ein Leitfaden für die Praxis,
Christof Bähler, Leiter Fachstelle Fuss- und Veloverkehr der Stadt Bern
> Velos auf Trottoir - Erfahrungen in der Praxis,
Oskar Balsiger, Leiter der Fachstelle Velo im Tiefbauamt des Kantons Bern
> Markierungsversuche zugunsten der Velofahrenden, Schlussfolgerungen,
Emmanuel Fankhauser, Citec Ingénieur Conseils SA Genève
> Markierungslinien und Piktogramme,
Peter Friedli, Bundesamt für Strassen ASTRA
> Leitbild Langsamverkehr - Stand und Ausblick,
Niklaus Schranz, Spartenverantwortlicher Velo, Bundesamt für Strassen ASTRA
> Kanton Freiburg,
Jean-Bernard Tissot, Chef de la Section Etudes et réalisations routièresauprès du Service des ponts et chaussées du Canton de Fribourg
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12.
"Fuss- und Veloverkehr in den Agglomerationen"
Am 2. Oktober 2003 fand an der Hochschule für Technik in Rapperswil eine Tagung zum Thema "Fuss- und Veloverkehr in den Agglomerationen" statt.
Zwei SVK-Mitglieder traten dabei als Referentinnen auf. Sie stellten BYPAD, die Qualitätssicherung in der Velopolitik, vor.
Diese Referate von Ursula Lehner-Lierz, velo:consult, Männedorf und Barbara Auer, Fachstelle Langsamverkehr Kt. BS stehen zum Download bereit.
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13.
"Voraussetzung für gute Veloabstellplätze"
Frans de Baan, ehem. Präsident Velokonferenz
14.
BYPAD in Basel, Erfahrungsbericht
Basel hat Ende 2002 zur Erfolgskontrolle seiner Velopolitik und zur Begründung eines Antrags für einen zweiten Rahmenkredit zur Förderung des Veloverkehrs ein Bicycle Policiy Audit (BYPAD) durchgeführt. Was BYPAD über die Entwicklung Basels zur Velostadt und seine mögliche künftige Ausrichtung im Veloverkehr aufgesagt hat, war Inhalt eines Referates Ende 2004 in Recklinghausen/D.
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15.
"Erfahrungen mit Radstreifen und Schmalfahrbahnen in der Stadt Luzern"
Martin Urwyler, Dipl. Ing. HTL, Tiefbauamt der Stadt Luzern
Wie viele andere Städte ist auch Luzern daran interessiert den Anteil des Veloverkehrs zu erhöhen. Da können Kernfahrbahnen oder Schmalfahrbahnen gute Lösungsansätze bieten.
Die Maihofstrasse

Merkmale:
1. Die Fahrbahnbreite ist mit 8.25 m zu schmal, damit die Markierung von Radstreifen und normalbreiten Fahrspuren möglich wäre.
2. Die Verkehrsbelastung mit 19'200 Fahrzeugen pro Tag ist relativ hoch mit einem dichten Trolleybusverkehr.
3. Es besteht keine Alternativroute für den Radverkehr zum Beispiel eine parallele Erschliessungsstrasse mit wenig Verkehr.
4. Für eine Verbreiterung der Fahrbahn müssten Grundstücke enteignet werden. Mit entsprechender Opposition, langen Verfahren, hohen Kosten und Rechtsrisiken wäre zu rechnen
5. Das Beispiel entspricht einer relativ häufig anzutreffenden Verkehrssituation auf Hauptverkehrsstrassen in Agglomerationsgebieten. Entsprechend wurden auch schon ähnliche Beispiele realisiert jedoch nicht untersucht.
Nachfolgend sind die Ergebnisse der Untersuchung und die Markierung der Schmalfahrbahnen dargestellt.

Geschwindigkeit:
Im Vorher-Nachher-Vergleich zeigt sich, dass die durchschnittliche Geschwindigkeit leicht, d.h. um 3 km/h niedriger ist.
Unbeeinflusst durch andere Verkehrsteilnehmende ist der Seitenabstand des Veloverkehrs vom Fahrbahnrand mit und ohne Radstreifen praktisch gleich bei 68 cm
Ohne Einfluss anderer Fahrzeuge orientiert sich der motorisierte Verkehr tendenziell zur Mitte des eigenen Fahrstreifens. Das heisst, die Radstreifen werden vom motorisierten Verkehr in hohem Masse respektiert. Bei Begegnungen von PWs im Gegenverkehr werden die Radstreifen praktisch nicht überfahren.
In Vorbeifahr-Situationen fahren die Velos immer deutlich näher am Fahrbahnrand als beim unbeeinflussten Fahren. Beim Vorbeifahren von Autos ohne Gegenverkehr werden die Abstände der Velos zum Fahrbahnrand mit Radstreifen jedoch grösser.
Das heisst, der Radverkehr verhält sich im Grunde nicht anders als der motorisierte Verkehr. Er orientiert sich ebenfalls zur Mitte seiner Fahrspur.
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durchschn. Abstand Velo/Rand unbeeinflusst |
durchschn. Abstand Velo/Rand beeinflusst |
| Maihofstr. vorher |
0.67 m
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0.47 m
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| Maihofstr. nachher |
0.68 m
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0.59 m
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Auf der anderen Seite sinken während Überholvorgängen mit Gegenverkehr die Seitenabstände vom Auto zum Velo deutlich. Diese lagen aber nie unter 1.14 m. Im Durchschnitt sogar bei 1.33 m.
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durchschn. Abstand Auto/Velo beim Vorbeifahren, ohne Gegenverkehr |
durchschn. Abstand Auto/Velo beim Vorbeifahren, mit Gegenverkehr |
| Maihofstr. vorher |
1.51 m
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1.50 m
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| Maihofstr. nachher |
1.49 m
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1.33 m
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Seit der Einführung der Schmalfarbahnen 1999 ereigneten sich auf der Maihofstrasse vier Unfälle mit Velobeteiligung. Die Unfallanalyse zeigt, dass keiner der Unfälle im Zusammenhang mit den markierten Radstreifen steht.
Das Radfahren ist mit Radstreifen eindeutig angenehmer als vorher. Von den städtischen Verkehrsbetrieben sind keine negativen Auswirkungen zu vermelden. Die Massnahme hat ihre Bewährungsprobe bestanden.
Die Horwerstrasse
Die Horwerstrasse, Kantonsstrasse K32, ist eine Verbindungsstrasse und führt von Luzern in die Nachbargemeinde Horw.
Die Horwerstrasse war eigentlich als Kernfahrbahn vorgesehen. Im Gespräch mit den städtischen Verkehrsbetrieben baten diese jedoch, die Mittellinie stehen zu lassen. Diese diene den Buschauffeuren beim Kreuzen als Orientierungshilfe. Nach einer Besichtigung vor Ort wurde beschlossen, die Mittellinie nicht zu demarkieren. In Fahrrichtung Horw wurde wegen bestehenden Asphaltrampen entlang dem Trottoir der Radstreifen breiter markiert als auf der Gegenüberliegenden Seite. Dies führte zu einer verbleibenden Schmalfahrbahnbreite von 2.53 m. Die Beobachtungen und Rückmeldungen zeigen, dass die Situation für den Radverkehr verbessert werden konnte, ohne dass dadurch für den übrigen Verkehr massgebende Nachteile entstanden wären.

Trotz der guten Erfahrungen sollten Kern- und Schmalfahrbahnen sorgfältig durchdacht eingesetzt werden. Bereits im Begegnungsfall PW-LW-Velo müssen die Radstreifen teilweise befahren werden. In diesen Fällen müssen die Verkehrsteilnehmer die Situation richtig einschätzen und korrekt reagieren.
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Doku Tram&Velo (28.6 MB!)
Intermodale Schnittstellen
(6.4 MB)
Bern Velostation (0.8 MB)
Bern Plattform (1.2 MB)
Fribourg Ville (1.1 MB)
Solothurn Velostation (0.1MB)
metroradruhr (d) (0.9 MB)
SBB (d) (1.1 MB)
D. Sigrist (4MB)
Schranz D (0.4MB)
Camandona D (0.1MB)
Steiner Frossard D (0.1MB)
Schmid D (0.1MB)
Frechet D (10MB)
Fankhauser D (0.1MB)
Sigrist D (3.1MB)
Bähler D (0.6MB)
Leupi D (8.0MB)
Boillat D (8.2MB)
(Versions françaises disponibles)
Wieland F (3.5MB)
Dayer D (2.3MB)
Baehler Meister D (25MB)
Baehler D (0.1MB)
Morel D (16MB)
Balsiger D (2MB)
Balsiger I (2MB)
Pestalozzi D (38MB)
Schranz D (22MB)

Mobilitätskultur (1.9 MB)
Mobilitätsstrategie (2.4 MB)
Teilstrategie Velo (1.8 MB)
Route Nord (1.4 MB)
Route Süd (1.2 MB)
Route West (1.2 MB)
Referat Delémont
Referat Kt. Jura
Referat Dr. Dieterle
Referat R. Nordmann
Referat R. Sutter
Referat C. Bähler
Referat U. Lehner-Lierz
Referat B. Stettler
Referat M. Urwyler
Referat M. Dössegger
Referat Papenbrock, Kiesslich
Referat O. Balsiger
Referat P. Masciadri
Referat D. Sigrist
(Versions françaises disponibles)
Zusammenfassungen der Referate:
(Versions françaises disponibles)
Referat C. Bähler, deutsch
Referat O. Balsiger, deutsch
Referat E. Fankhauser, deutsch
Referat P. Friedli, deutsch
Referat N. Schranz, deutsch
Referat J.B. Tissot,d/fr

HSR_BYPAD-Referat_
U. Lehner-Lierz

HSR BYPAD-Referat_B._Auer

Velo-PP-Referat_F. de Baan.pdf

BYPAD-Referat_B. Auer.pdf

Radstreifen-Referat_M.Urwyler.pdf |